Fütterung

Durch Lagerungsfehler, selektive Aufnahme einzelner Komponenten des Futters (Entspelzen des Getreides, hohe Akzeptanz von Nüssen, Sonnenblumenkernen, Bäckereierzeugnissen und Hafer) und Fütterungsfehler des Besitzers können trotz günstiger chemischer Zusammensetzung der industriell hergestellten Futtermittel ernährungsbedingte Mangelerscheinungen und Krankheiten auftreten. Eine ausgewogene Ration für einen Hamster setzt sich folgendermaßen zusammen:

  • Obwohl Hamster aus Trockengebieten stammen, muss stets frisches Trinkwasser vorhanden sein.
  • Als Grundfutter wird ein handelsübliches Mischfuttermittel (besteht überwiegend aus Getreide, Nüssen und Sämereien sowie eingefärbten Stärkeprodukten) angeboten.
  • Neuerdings steht auch ein Futter aus pelletierten Kügelchen zur Verfügung, so dass eine Selektion bestimmter Futterkomponenten unterbunden werden kann.
  • Als Faustregel für die tägliche Futteraufnahme gilt: 15g/100g Körpergewicht.
  • Zusätzlich muss Saftfutter angeboten werden (Gemüse, Obst). Dabei ist auf Hygiene, Verderblichkeit und Temperatur (nicht direkt aus dem Kühlschrank) zu achten.
  • Ein- bis zweimal die Woche sollte eine zusätzliche Gabe von Protein erfolgen (z.B. Mehlwürmer, Käse, Quark).
  • Die tägliche Kontrolle der gehamsterten Futtermittel ist notwendig, um verdorbene Anteile zu entfernen und so Krankheiten vorzubeugen.