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Diabetes Mellitus bei der Katze

Diabetes Mellitus ist eine Erkrankung, die durch Insulinmangel hervorgerufen wird. Insulin ist ein Hormon, welches in der Bauchspeicheldrüse ihres Tieres gebildet wird. Im Körper wirkt das Insulin wie ein Schlüssel, der die Zellen aufschließt, damit Glucose (Zucker) in die Zelle gelangen kann und somit verwertet wird.

Große Teile des aufgenommenen Futters, vorallem die Kohlenhydrate, werden in Glucose umgewandelt. Glucose ist für jedes Organ und für jede Zelle ein wichtiger Energielieferant. Über das Blut wird die Glucose zu den einzelnen Organen und Zellen transportiert. Dort kann Glucose nur durch Insulin aus dem Blut in die Zellen und Organe gebracht werden. Daher ist Insulin lebensnotwendig.

Menschen und Tiere, die kein oder nicht genügend Insulin besitzen, erkranken an Diabetes Mellitus, der Zuckerkrankheit.

Es gibt zwei verschiedene Arten von Diabetes Mellitus:

1. Es ist absolut kein Insulin mehr vorhanden (Insulin-abhängiger Diabetes Mellitus, Typ I). Betroffen sind fast alle Katzen und Hunde, beim Mensch dagegen ist der Typ I meist angeboren.

2. Insulin ist vorhanden, aber nicht ausreichend oder von anderen Substanzen beeinträchtigt (Insulin-unabhängiger Diabetes Mellitus, Typ II). Diese Form kommt sehr selten bei der Katze vor, ist aber beim Mensch als Altersdiabetes die häufigste Form.