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Auch Hunde sind von Krebserkrankungen betroffen. Je früher die Diagnose gestellt wird, umso besser sind die Prognosen.

Tumorerkrankungen bei Hund und Katze

In der Kleintierklinik am Hochberg nehmen wir uns sehr viel Zeit, um in ruhiger Atmosphäre mit dem Tierbesitzer die möglichen Behandlungsmethoden und deren Konsequenzen ausführlich zu besprechen. Uns ist es sehr wichtig, Sie als Tierbesitzer umfassend über den Gesundheitszustand Ihres Tieres, mögliche Therapien und Alternativen aufzuklären, damit Sie die richtige Entscheidung für Ihr Tier und sich treffen können. 

Tumorerkrankungen bei Kleintieren bleiben ähnlich wie beim Menschen oft lange unentdeckt. Sie zeigen sich erst, wenn die Krankheit fortschreitet und das Tier ganz allgemeine Krankheitssymptome entwickelt, die für den Laien nicht auf eine Tumorerkrankung hindeuten. Nur selten bringt der Tierbesitzer z.B. Durchfall mit einem Lymphom, Leistungsschwäche mit einem Herzbasistumor oder Verhaltensänderungen mit einem Gehirntumor in Zusammenhang.

Klarheit über den Gesundheitszustand eines Tieres bringt eine genaue Untersuchung durch den Tierarzt. In der Kleintierklinik am Hochberg leidet ein sehr großer Prozentsatz der Patienten (circa 25%), die wegen Krankheitssymptomen vorstellig werden, an einer Tumorerkrankung.

Krebs gehört bei Hunden zu den häufigsten Todesursachen. In der Tier- wie Humanmedizin gilt, je früher ein Tumor diagnostiziert wird, umso besser sind die Heilungschancen. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen durch den Tierarzt helfen, Krebserkrankungen frühzeitig zu erkennen.

Wenn ein Tumor diagnostiziert wird

Wenn bei Tieren ein bösartiger Tumor diagnostiziert wird, ist das für den Tierbesitzer oft mit starken Emotionen verbunden. Über die gemeinsam verbrachten Jahre hinweg ist das Haustier zum besten Freund und zum geliebten Familienmitglied geworden. In Folge der Diagnose „Krebs“ müssen vom seinem Besitzer nun schwerwiegende Entscheidungen getroffen werden. Eine gute tierärztliche Betreuung ist in solchen Situationen besonders wichtig. In den Mittelpunkt der tierärztlichen Versorgung muss das Wohl des Tieres gestellt werden, aber auch die individuelle Situation und Möglichkeiten des Tierhalters sind zu berücksichtigen.